Klapprad im Zug mitnehmen erlaubt?

veröffentlicht am 24. Mai 2016 in Ratgeber von

klapprad im zugHäufige Fragen die Nutzer immer wieder bezüglich eines Falt- bzw. Klapprades stellen ist, ob man das Rad in öffentlichen Verkehrsmitteln wie z.B. dem Zug oder im Bus mitnehmen darf, ohne dafür extra Geld zu bezahlen. Auf diese Antwort gibt es eine einfache Frage: Ja, darf man. Und das ohne zusätzlich etwas zu bezahlen. Ein zusammengeklapptes Klapprad gilt wie ein Gepäckstück, für welche üblicherweise keine Kosten anfallen. Warum auch – schließlich ist ein Faltrad häufig sogar kleiner als ein gewöhnlicher Koffer. Es gibt teilweise auch Taschen für Klappräder, sodass es wahrscheinlich noch nicht einmal auffällt, dass die Person ein Fahrrad mit sich trägt. Ähnlich verhält es sich natürlich auch mit dem Bus oder ähnlichen Verkehrsmitteln. Um hier wirklich auf Nummer sicher zu gehen um kein Risiko bezüglich anfallender Kosten einzugehen, der nimmt am Besten eine Abdeckplane oder ähnliches mit, womit das Klappfahrrad verschleiert wird. Wobei laut Aussagen der Bahn mittlerweile solch eine nicht mehr nötig ist.

Faltrad im ausgeklappten Zustand im Zug erlaubt?

Eine weitere Frage ist, ob die angesprochenen Punkte auf für Klappräder im ausgeklappten Zustand gelten. In der Regel nicht. Die heutigen Klappräder sind von der Konstruktion und der Technik so ausgereift, sodass ein Laie wahrscheinlich nicht mal den Unterschied zum „normalen“ Fahrrad erkennen würde. Im ausgeklappten Zustand wird auch eine Menge Platz beansprucht, sodass anfallende Kosten durchaus gerechtfertigt wären. Deshalb immer besser vorher fix zusammenklappen und kein Risiko eingehen.


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